31. Juli 2015

Mein Interview mit Timo Leibig



Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich nun auch schon den 2. Thriller von Timo Leibig gelesen habe, wollte ich mal hinter die Kulissen gucken. Daher habe ich Timo per Mail mit meinen Fragen gelöchert und er hat geantwortet.

Viel Spaß!

Frage: welches Buch liest du zurzeit?

Antwort: Es von Stephen King.


F: Du bist ja nur ein Jahr älter als ich. Und ich finde es erstaunlich, dass du nun schon deinen 3. Thriller veröffentlicht hast. Wann hast du mit dem Schreiben begonnen?

A: Erste Schreibversuche einer Geschichte entstanden in der Grundschule, aber dabei blieb es dann bis zum Studium. Dort besuchte ich 2009 einen Werbetext-Kurs, in dem jeder Student ein Textprojekt erstellen sollte, auch aus der Belletristik (die Professorin veröffentlichte selbst unter Pseudonymen Krimis). Also entstand das Konzept zu meinem Erstling „Blut und Harz“. Danach wollte ich das Buch natürlich auch schreiben und setzte mich hinter den Schreibtisch …


F: Wie kamst du zum Genre Thriller? Es hätte ja auch Romantik werden können ;)

A: Ich habe schon immer dunkle Spannung gelesen, von Fantasy über Mystery zu Krimis und Thrillern. Also blieb ich beim Schreiben auch dem Genre treu.


F: Wann und wie schreibst du?

A: Ich schreibe jeden Tag, denn ich habe mir ein Tagespensum von zwei Normseiten gesetzt. So produziere ich – ausgenommen im Urlaub – und schaffe mit dreißig bereits drei Thriller ;-)
Und wie ich schreibe ist ziemlich unspektakulär: hinterm Schreibtisch.


F: Benötigst du vollkommene Ruhe zum Schreiben oder kann es ruhig wuselig zugehen?

A: Ich brauche schon Ruhe, um mich auf die Geschichte und den Text zu konzentrieren. Ausgenommen ist stimmungsvolle Musik – ohne deutschen Text, denn der lenkt mich wieder ab. Außerdem lese ich mir oft Passagen laut vor. „Würden Sie einen Mord begehen?“ „Ja.“  Eine solche Passage würde in einem Cafè wohl weniger gut ankommen ;-)


F: In deinem 3. Thriller geht es um Kindesentführung. Wie kamst du auf die Idee?

A: Die Idee war einfach letztes Jahr in meinem Kopf.


F: Was sagt deine Familie und dein Umfeld dazu, dass du dich in deinen Thrillern nicht zurück hältst und durchaus intensive Einblicke in den Geist der Täter bietest?

A: Bisher bin ich weder negativ noch positiv darauf angesprochen worden. Auf das Schreiben schon, das die meisten Leute positiv finden, aber nicht auf die Beschreibung von Gewalt oder die Einblicke in den Geist der Täter. Ich glaube, keiner möchte diese Frage direkt stellen.


F: Wenn du nicht schreibst oder arbeitest, was tust du dann?

A: Zählt Lesen zur Arbeit eines Autors? Spaß beiseite: also in meiner Freizeit treibe ich Sport, koche gern und fahre noch lieber in den Urlaub, um abzuschalten. Dann sprudeln meistens die Ideen, und ich lande wieder bei der Arbeit.


F: Wird man dich auch mal live erleben können auf einer Messe oder Lesung?

A: Dieses Jahr steht im August (22./23.) der SeenLandMarkt in Absberg an. Aus der Region stamme ich, und dort signiere und verkaufe ich meine Thriller in wunderbarem Ambiente (direkt auf einer Halbinsel am Brombachsee).
Ansonsten werde ich wohl noch auf der Frankfurter Buchmesse sein und meine Lektorin und andere Menschen der Verlags- und Indie-Branche treffen.
Und wie es mit Lesungen aussieht, ist noch nicht klar. Darüber informiere ich aber rechtzeitig auf meiner Webseite und Facebook.


F: Gibt es für dich literarisch gesehen ein Vorbild?

A: Ein spezielles Vorbild habe ich nicht, aber ich bewundere von verschiedenen Autoren besondere Eigenschaften. Diese Eigenschaften nehme ich mir dann zum Vorbild. Stephen King z. B. schreibt enorm starke Charaktere, während z. B. Chuck Palahniuk den treffendsten Sarkasmus an den Tag legt, den ich je gelesen habe. Und erwähnte ich schon George R.R. Martin, der die Schreibregel „Show, don’t tell“ wie kein anderer beherrscht? Die Liste ließe sich sehr lange fortführen …


F: Kannst du schon einen Ausblick geben auf den nächsten Fall deiner Ermittler?

A: Sehr gern: Leonore und Walter werden es mit einer verstümmelten Wasserleiche zu tun bekommen, die die Ermittler vor einige Rätsel stellen wird. Der zweite Fall ist ein Ausflug auf die dunkle Seite unserer Welt. Mehr möchte ich allerdings noch nicht verraten.

Danke Timo für deine Antworten. Ich bin gespannt, ob wir uns auf der Buchmesse begegnen. Toll wäre es!

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