Freitag, 16. Januar 2015

Mein Interview mit Christine Fehér


Hallo Ihr Lieben,

wer meinem Blog schon etwas länger folgt, wird gemerkt haben, dass sich bei mir auch so manches Jugendbuch tummelt. Und dabei lese ich nicht nur gern Dystopien, sondern auch Werke mit Realitätsbezug. Dabei komme ich nicht an Christine Fehér vorbei und ich hatte das Glück, sie für meinen Blog interviewen zu dürfen. Viel Spaß beim Lesen!


Frage: Zu allererst: welches Buch liest du gerade?
Antwort: "Ein ganzes halbes Jahr" von Jojo Moyes. Ich liebes es!

Frage: Du beschäftigst dich in deinen Jugendbüchern mit sehr kritischen Themen wie z.B. Magersucht, Suizid oder Schwangerschaft. Was hat dich bewogen, gerade solche "brisanten" Themen für deine Bücher zu wählen?
Antwort: Das ist genau die Art von Büchern, die ich als Jugendliche selbst am liebsten gelesen habe. Deshalb macht es mir so viel Spaß, auch solche "Themenbücher" zu schreiben und ich denke mich sehr gern in meine Figuren hinein.

Frage: Gibt es ein Thema, über das du gar nicht schreiben möchtest?
Antwort: Ein bestimmtes Thema, über das ich nicht schreiben möchte, fällt mir nicht ein, aber glaube, ich werde nie Fantasy schreiben. Das liegt mir einfach nicht und für mich gibt es über unsere "reale" Welt genug zu erzählen, da muss ich keine andere Welt erfinden.

Frage: Wenn du schreibst, wie und wo tust du das?
Antwort: Am liebsten schreibe ich zu Hause in meinem Arbeitszimmer am Schreibtisch an meinem PC. Manchmal aber auch unterwegs am Laptop.

Frage: Woher kommt deine Inspiration zu deinen Büchern?
Antwort: Das ist ganz unterschiedlich. Vieles spreche ich vorher mit dem Verlag ab, aber manchmal kommt eine Idee auch, wenn mir jemand ein Erlebnis erzählt oder durch eine Fernsehreportage, einen Songtext ... das kann alles mögliche sein.

Frage: Hast du schon Ideen für ein neues Buch?
Antwort: Ideen habe ich für die nächsten fünf Jahre und es kommen immer noch welche dazu. Und wenn ich keine Ideen mehr hätte, würde der Verlag gewiss Wünsche an mich herantragen.

Frage: Wie kam es, dass du Religionslehrerin werden wolltest und schließlich auch geworden bist?
Antwort: Nach der Konfirmation habe ich ehrenamtlich als Kindergottesdiensthelferin in der Gemeinde gearbeitet. Dabei habe ich gemerkt, wie viel Spaß es mir macht, Kindern biblische Geschichten zu erzählen. Daraus ergab sich dann der Berufswunsch und ich habe mich bei der entsprechenden kirchlichen Fachschule angemeldet.

Frage: Berlin ist eine wunderbare und wuselige Stadt. Gibt es für dich einen Lieblingsort, wo du gern hingehst?
Antwort: Aufgewachsen bin ich ja in der Nähe vom Ku'damm und dort gehe ich immer noch am liebsten shoppen, ebenso in der Gegend rund um die Kantstraße, wo immer noch dieselben kleinen Geschäfte sind wie früher, nicht nur große Ladenketten. Und dann ist Berlin ja eine sehr wald- und wasserreiche Stadt, das finde ich auch toll und mag eigentlich alle Seen, die unsere Stadt zu bieten hat.

Frage: Haben dich schon mal deine Schüler auf deine Bücher angesprochen?
Antwort: Inzwischen wissen sie wohl fast alle, dass ich auch Autorin bin und die Eltern kaufen ihnen manchmal Bücher von mir. Dann erzählen mir die Kinder natürlich, wie es ihnen gefallen hat :-)

Frage: Du schreibst auf deiner Homepage, dass du eine Menge Haustiere hast. Welche sind das denn?
Antwort: Wir haben noch unsere Mischlingshündin Bella, den Britisch-Kurzhaar-Kater Lio und die beiden Kaninchen Bill und Pauline.

Frage: Und zu guter Letzt: wo und wann können dich deine Leser mal live erleben?
Antwort: Öffentliche Lesungen sind leider sehr selten, da ich meist von Schulen eingeladen werde. Aber das kann natürlich jede Schule machen. Wer also eine Lesung mit mir buchen möchte, kann das über das Kontaktformular auf meiner Webseite oder über Frau Otto vom Random House Verlag tun (Mail: verena.otto(at)randomhouse.de). Dort erfährt man auch, welche Kosten damit verbunden sind (Honorar, Reisekosten, ggf. Unterkunft).


Danke Christine, dass du die Zeit für mich gefunden hast!

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