26. August 2014

Roswell war nur der Anfang

Rho Agenda - Das zweite Schiff
(Rho-Agenda-Reihe Band 1)
von Richard Phillips

Eine Leseprobe findet ihr hier

Die USA betreten Neuland: der Präsident verkündet in einer Ansprache, dass Wissenschaftler seit über 60 Jahren an einem geborgenen UFO forschen und sie nun so weit, dass eine der Technologien nutzbar für die Menschheit wird. Das Erstaunen und die Begeisterung sind groß.
Zeitgleich entdecken die 3 Jugendlichen Heather, Jennifer und Mark in einem Canyon ein zweites UFO und stürzen sich mit Begeisterung auf die bisher ungekannte Technik. Und das hat für die drei ungeahnte Folgen...

"Rho Agenda – Das zweite Schiff" war mein erstes Buch von Richard Phillips und ich bin begeistert. Der Autor verknüpft Science-Fiction, Jugendbuch und Thriller so genial und passend miteinander, dass ich kaum mit dem Lesen aufhören konnte.

Die Geschichte wird aus der Erzählerperspektive wiedergegeben, dabei folgt man aber unterschiedlichen Personen. So begleitet man zum Einen die 3 Jugendlichen und erkundet mit ihnen gemeinsam das UFO, zum Anderen erfährt man aber auch viel über die Arbeit der NSA inklusive seiner Agenten und deren Aufträge. Diese Mischung hat mir sehr gut gefallen, da ich so viele Informationen erhalten habe. Allerdings hatte ich dadurch nicht zwingend einen Wissensvorsprung, denn Phillips versteht es sehr gut, trotz vieler Details seine Leser im Dunkeln zu lassen. Grandios!

Zu Beginn des Romans musste ich mich sehr konzentrieren, da der Autor viele technische und physikalische Begriffe verwendet und auch so manche Technologie erklärt, bei der ich am Anfang nur ein großes Fragezeichen im Gesicht hatte. Dennoch waren die Erzählungen für mich schlüssig und nachvollziehbar.

Die Figuren, die Richard Phillips erschaffen hat, haben eine gewisse Tiefe und wirkten auf mich glaubwürdig. Gerade Heather, Jennifer und Mark zeigten trotz ihrer Intelligenz so manches, typisch jugendliche Verhalten. Dadurch wirkten die 3 auf mich menschlich und nicht überzeichnet.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. Er verlangt seinen Lesern ein gewisses Maß an Konzentration ab, da die Wechsel der Personen und Orte unter Umständen sehr schnell von statten geht.


Fazit: ein toller Roman, der mich neugierig auf Teil 2 gemacht hat. Für Sci-Fi-Fans eine klare Leseempfehlung.

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