Sonntag, 8. Juni 2014

Wenn Gold den Tod bedeutet...


Das Blut des Teufels
von James Rollins

Eine Leseprobe findet ihr hier

Henry ist Archäologe und hofft, mit der von ihm entdeckten Mumie seine Theorie über die Inkas beweisen zu können. Bald stellt sich jedoch heraus, dass die Mumie europäischer Abstammung ist. Henry ist enttäuscht und will schon den Untersuchungsraum verlassen, als der Kopf der Mumie explodiert. Und im Raum werden mehr als nur Knochenteile verteilt...
Zur gleichen Zeit untersucht Henrys Neffe Sam zusammen mit seinen Kommilitonen eine Ausgrabungsstätte der Inkas. Bei einem nächtlichen Unfall werden sie verschüttet. Kann die Gruppe gerettet werden?

"Das Blut des Teufels" ist ein Stand-Alone von James Rollins. Ich bin ein großer Fan seiner Sigma-Force-Reihe und auch der vorliegende Roman konnte mich begeistern.

Die Story verbindet die alten Mythen der Inka mit einer neu entdeckten Materie, deren Eigenschaften so noch nie nachgewiesen wurden. Obwohl diese Eigenschaften reine Zukunftsmusik sind, erzählt der Autor die Geschichte so glaubwürdig und in sich logisch, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Seine Figuren sind typische Actionhelden. Man erfährt nicht sehr viel über ihre Vergangenheit oder über ihre Einstellungen, sondern nur das, was für den Fortgang der Geschichte wichtig ist. Das hat mich persönlich nicht gestört, da ich bei James Rollins weiß, dass es ihm auf die Story selbst und nicht auf seine Figuren ankommt.

Der Stil von James Rollins ist sehr gut und flüssig zu lesen. Ich mag seinen Mix aus wissenschaftlichen Details und Actionszenen. Er fesselt durch seine rasante Erzählweise und schließt seine Kapitel grundsätzlich mit einem Cliffhanger ab. So bleibt einem nichts anderes übrig, als immer weiter zu lesen.


Fazit: wieder mal ein toller Actionthriller, der mich begeistern konnte. Eine klare Leseempfehlung an alle, die Action und Abenteuer lieben.

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