Sonntag, 1. Juni 2014

Du erinnerst dich nicht, doch du willst nur weg

Die Auserwählten - Im Labyrinth
von James Dashner

Thomas...das ist alles, was der Jugendliche weiß, als er in einer Box aus Metall aufwacht. Er weiß weder, warum er in dieser Box ist, noch wohin er gebracht wird. Als sich dann der Deckel öffnet und er in die Gesichter anderer Jungen schaut, wird ihm schnell klar: wir sind gefangen. Was ihn allerdings dann in der Lichtung erwartet, hätte er nicht gedacht oder auch nur geahnt...

"Die Auserwählten - Im Labyrinth" war mein erstes Buch von James Dashner und es hat mir gut gefallen. Obwohl es zwischendrin ein paar Längen hat, setzt der Autor genug Akzente.

Die Idee zu der Geschichte ist so simpel wie genial: eine Gruppe von Jungen im unterschiedlichen Alter wird in der Mitte eines Labyrinths ausgesetzt. Keiner von ihnen weiß, warum sie dort sind oder wie sie wieder rauskommen. Und so organisieren sie sich, damit sie überleben und nach einem Ausweg suchen können.

Obwohl die Story aus der Erzählerperspektive berichtet wird, erfährt man immer nur, wie es Thomas geht und was er macht. Man weiß also nur genau so viel wie er. Das gibt dem Buch den besonderen Reiz, denn ich habe gemeinsam mit ihm gegrübelt, warum er dort drin ist und wie sie da rauskommen können. Das hat mir gut gefallen.

Die Eintönigkeit des Lebens im Labyrinth wird sehr gut dargestellt. Durch die immer wiederkehrenden Szenen schleicht sich diese Eintönigkeit auch in den Kopf des Lesers. Hier empfand ich die Erzählungen teilweise zu langatmig, aber dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht.

Der Erzählstil von James Dashner ist nach einer kurzen Eingewöhnung gut zu lesen. Seine Figuren haben eigene Begriffe entwickelt, die nicht näher erläutert werden. So muss der Leser gemeinsam mit Thomas herausfinden, was sie bedeuten.

Fazit: ein verstörendes, aber auch spannendes Jugendbuch. Ich freue mich schon auf Teil 2.

1 Kommentar:

  1. Ich habe den Film gesehen und fand das Labyrinth sehr beeindruckend!

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