Sonntag, 1. Juni 2014

Die Welt wird brennen...

Das Messias-Gen
(Sigma-Force-Reihe)
von James Rollins

Gray ist auf dem Weg zur SIGMA-Zentrale, als ein Obdachloser auf ihn zutaumelt und in seinen Armen stirbt. Als letztes kann der Obdachlose ihm noch eine Münze überreichen. Eine seltene Münze, die viele Fragen aufwirft. Gleichzeitig wird auf der anderen Seite der Welt der Untergang selbiger geplant und zwar mit der Hilfe von außergewöhnlich begabten Kindern!

"Das Messias-Gen" gehört zur Sigma-Force-Reihe von James Rollins und hat mich bis auf ein paar Längen sehr gut unterhalten. Der Autor beschäftigt sich, wie soll es auch anders sein, mit dem Untergang der zivilisierten Welt. Doch diesmal sind die Waffen so außergewöhnlich wie erschreckend.

Die gesamte Geschichte wird aus der Erzähler-Perspektive berichtet, wobei man immer wieder anderen Figuren folgt. So hat man als Leser zwar einen ungefähren Überblick über die Guten und Bösen, doch das Ausmaß der möglichen Katastrophe erfährt man erst recht spät. Dabei spannt James Rollins seinen Leser dermaßen auf die Folter, dass ich das Buch kaum weglegen konnte.

Zwischendrin übertreibt er es aber, meiner Meinung nach, mit den Verstrickungen. Denn kurzzeitig wusste ich selbst nicht mehr, wer nun eigentlich wie mit wem in Verbindung steht und wer von wem getötet werden soll. Das hat sich dann im Verlauf gegeben, ich hätte hier aber weniger Verwirrung besser gefunden.

Der Stil des Autors ist sehr gut und flüssig zu lesen. James Rollins schafft es, sich nur auf das Wesentliche zu konzentrieren und doch so detailreich zu sein, dass man sich beim Lesen wie live vor Ort fühlt. Toll!

Fazit: ein sehr gutes Buch, was Lust auf mehr macht. Eine klare Leseempfehlung.

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