Sonntag, 1. Juni 2014

Abschluß einer Trilogie, der aber auf mehr hoffen lässt

Zeitenzauber: Das verborgene Tor 
(Zeitenzauber Band 3)
von Eva Völler

Anna und Sebastiano sind im London des Jahres 1813 unterwegs um einen Auftrag zu erledigen. Nach einem erfolgreichen Abschluss ihrer Mission wollen sie nur wieder nach Hause, doch daraus wird nichts. Sie müssen wieder ins Jahr 1813 und dort etwas aufhalten. Was? Das wissen sie nicht. Wie? Davon wissen sie noch viel weniger. Doch wenn sie es nicht schaffen, bedeutet dies das Ende der Zeit...

"Das verborgene Tor" ist der 3. Teil der Zeitenzauber-Trilogie und hat mir gefallen. Während mich Band 1 und 2 sofort in ihren Bann zogen, hat es bei diesem Buch einige Zeit gedauert.

Der Anfang ist schwungvoll und interessant. Auch die letzten knapp 130 Seiten konnten mich überzeugen. Doch alles dazwischen war für mich zwar locker zu lesen, aber nicht übermäßig spannend. Anna und Sebastiano müssen sich als Adel des alten Englands gegen Verehrer wehren, während sie zeitgleich versuchen sich in die High-Society der damaligen Zeit einzuschleusen. Dabei kommt Annas zickige Seite zum Vorschein, die ich vorher bei ihr nicht so stark wahrgenommen habe. Trotz dieser Längen hat mich das Ende versöhnlich gestimmt.

Eva Völler hat allerdings einige Fäden gesponnen, die auch nach Beenden des Buches noch locker in der Luft hängen. Hier hoffe ich einfach, dass sie eine zweite Reihe mit den beiden sympathischen Hauptfiguren beginnt.

Fazit: ein guter Abschluss, der mich aber nicht restlos überzeugen konnte. Dennoch eine Leseempfehlung an all jene, die wissen wollen, wie es mit Anna und Sebastiano weitergeht.

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